Diese Angst ist unbegründet, selbst wenn ein Patient*in deutlich mehr Narkosemittel benötigt, als zuvor „ausgerechnet“, fällt dies dem Narkosearzt sofort auf und er passt die erforderliche Dosierung an.
Gründe für einen evtl. unerwartet hohen Narkosebedarf können z.B. ein (sehr hoher) Konsum von „Genußmitteln“, bzw. „Alltags-Drogen“ wie Alkohol, Zigaretten, THC, Schlafmitteln sein.
Es ist daher sehr wichtig, das eigene Konsumverhalten ganz offen mit dem Narkosearzt im Aufklärungsgespräch zu erörtern.
Manchmal ist es aber einfach auch die eigene „Tagesform“, also sehr starke Aufgeregtheit oder Sorgen vor der Operation oder der Narkose.
Dass die Narkosemittel überhaupt nicht wirken, so wie es bei lokalen Betäubungsmitteln im Rahmen einer Zahnbehandlung vorkommen kann, ist so nicht möglich.