Im Vorfeld zur Operation ist also eine umfangreiche fachliche Betreuung durch den Plastischen Chirurgen wichtig, in der über Risiken und das richtige Verfahren beraten wird. Eine augenärztliche Untersuchung kann v.a. bei ausgeprägten Befunden zudem indiziert sein.
Am Oberlid wird in der Regel der Hautüberschuss gemeinsam mit einem Muskelstreifen und ggf. sich vorwölbenden Fettpolstern entfernt, am Unterlid ist der Eingriff meist eine Kombination aus der Entfernung des Hautüberschusses und der bei Tränensäcken fast immer hervortretenden Fettpolster. Zudem kann es notwendig sein, das erschlaffte Gewebe über die Unterlidkante an der Knochenhaut der seitlichen Augenhöhle zu fixieren (Kanthopexie).
Der Eingriff per Skalpell unter örtlicher Betäubung/Dämmerschlaf oder auch Narkose ist dabei eine der geläufigsten Methoden. Die Wundheilung und das ästhetische Ergebnis sind bei diesem Verfahren in aller Regel sehr gut.
Zu den seltenen Komplikationen gehören Nachblutungen oder Entzündungen des Auges. Auch darüber und über die Art der Nachsorge werden Sie ausführlich aufgeklärt.
Sie sind in der Regel nach 2 Wochen wieder gesellschaftsfähig.