FILLER

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Priv. Doz. Dr. med. Klaus J. Walgenbach

Chefarzt

Filler sind gelartige Substanzen, die unter die Haut injiziert werden, um Volumen aufzubauen oder Falten aufzufüllen sowie bestimmte Gesichtsparteien zu konturieren. Meist kommt Hyaluronsäure zum Einsatz, da sie natürlich im Körper vorkommt, gut verträglich ist und sich mit der Zeit zum großen Teil abbaut.

Einsatzbereiche im Gesicht

Typische Zonen für Filler im Gesicht sind:

  • Nasolabialfalten (zwischen Nase und Mundwinkel)
  • Marionettenfalten (vom Mundwinkel zum Kinn)
  • Lippen (Volumen, Kontur oder gegen Fältchen)
  • Wangenaufbau (mehr Volumen, frischer Look)
  • Jawline & Kinn (Definition und Kontur)
  • Schläfen & Stirn (Volumenverlust ausgleichen)
  • Vertiefungen (z. B. Narbenareale)

Ablauf, Dauer & Haltbarkeit

Die Behandlung dauert je nach der Körperregion und dem Bedarf ca. 20–45 Minuten. Die Ergebnisse sind im Gegensatz zu den meisten Behandlungen im ästhetischen Bereich sofort sichtbar. Somit kann man die Entscheidung zusammen treffen, wie viel Volumen injiziert wird.

Bei der Haltbarkeit spielen multiple Faktoren einer Rolle. Je nach Produkt und Region hält der Effekt jedoch ca. 6–18 Monate.

Faktencheck

  • Sieht die behandelte Gesichtspartei immer „gemacht“ aus?

Wir achten immer drauf, ein natürliches  und zu der Gesichtsform passendes Ergebnis zu erzielen. Hierfür wird selbstverständlich ein individueller Behandlungsplan zusammen mit Ihnen gemacht und während der Behandlung können unsere Patientinnen die Dosis mitbestimmen. „Gemacht“ aussehen tut es nur, wenn man zu viel „Material“ reinbringt. Hier ist häufig weniger mehr.

  • Kann das Fillerprodukt, bzw. Hyaluronsäure im Gesicht wandern?

Es ist eines von den seltenen Risiken, dass der Filler (Hyaluronsäure) wandert. Es kann hierbei zu Knotenbildungen kommen. In solchen Fällen ist es jedoch möglich, die

Hyaluronsäure mittels eines Medikaments (Hyaluronidase) aufzulösen. Das Risiko wird jedoch dadurch minimiert, wenn man das Produkt in die richtige Gewebeschicht reinbringt. Am ehesten sieht man eine Produktwanderung, wenn die Hyaluronsäure in eine falsche Schicht (z. B. in den Muskel) gespritzt wird.

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